Vortrag

Zu den Krankheitsbildern, die mit generalisierten Muskelschmerzen einhergehen, häufig sogar mit Schmerzen am ganzen Körper, gehört die Fibromyalgie.

 Patienten mit dieser Erkrankung weisen meist auch andere Symptome auf, wie z.B. Schlaflosigkeit bzw. wenig erholsamen Schlaf, Verdauungsbeschwerden, nervöse Herzbeschwerden, Kopfschmerzen, etc., um nur einige zu nennen.

Trotz der massiven Beschwerden finden sich bei Laboruntersuchungen oder radiologischen Untersuchungen meist keine krankhaften Befunde.   So wurden früher Fibromyalgiepatienten häufig als Hypochonder angesehen. Heute jedoch ist das Krankheitsbild an Hand von Klassifikationskriterien definiert und den Ärzten durchaus als relevantes Problem bekannt. Die Therapie gestaltet sich schwierig und Arbeitsunfähigkeit und Frühberentung sind ein sozialmedizinisches Problem.

Vor der Diagnose einer Fibromyalgie müssen zunächst eine Reihe anderer Ursachen des Schmerzsyndroms ausgeschlossen werden. Dazu gehören entzündliche Muskelerkrankungen, Infektionen, z.B. Borreliose, Kollagenosen (Bindegewebsrheuma), sowie eine Reihe weiterer rheumatischer Erkrankungen.

Aber auch Stoffwechselerkrankungen, Medikamente oder eine Depression können mit Schmerzzuständen einhergehen, die wie eine Fibromyalgie imponieren. Deshalb sollte bei entsprechenden Beschwerden zuerst der Hausarzt aufgesucht werden, bevor eine spezielle fachärztliche Diagnostik erfolgt.

 

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